Erste
Einwanderer
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Die ersten Einwanderer ließen sich in Linha Santa Cruz nieder.
Die Kolonie Santa Cruz, die die effektive Besiedlung der Region darstellte, begann Ende 1849 mit der Ankunft der ersten deutschen Einwanderer am 19. Dezember desselben Jahres. Es kamen 12 Personen, die sich auf den ersten abgegrenzten Kolonialgrundstücken niederließen, die sich an der heutigen Linha Santa Cruz (damals Alte Pikade – Picada Velha) befanden.
Nach Angaben von Professor Hardy E. Martin (Buch „Santa Cruz do Sul – De Colônia à Freguesia/ 1849-1859” und Artikel in der Gazeta do Sul vom 24.03.1993), vom Cedoc/Unisc, von Friedhöfen und Familienangehörigen war einer der Einwanderer verheiratet: Augusto Wuttke, 42 Jahre alt, katholisch, Müller, kam aus Schlesien/Klopschen mit seiner Frau Francisca, 33 Jahre alt, und vier Kindern: João Guilherme, 14 Jahre alt; Joana Maria, 13; Lucas, 6; Juliana, 4. Die Familie bewohnte das Grundstück Nummer 4.
Genealogie der ersten Einwandererfamilie
(Mit einem der Nachkommenzweige)

Quelle: Sirlei Regina Assmann Biasibetti
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Ehemaliges Wohnhaus der Familie Wuttke (noch vorhanden) und Tischlerei der Familie (bereits abgerissen), gegenüber dem Gebäude der Genossenschaft gelegen. (Fotos aus dem Archiv von Sirlei Assmann Biasibetti)

Familie der Nachkommen des Einwanderers Wuttke
Die übrigen waren unverheiratet:
Frederico Tietze, 28 Jahre alt, evangelisch, Landwirt, aus Schlesien, Müller, und seine Schwester Carlota Tietze, 30 Jahre alt. Sie erhielten das Grundstück Nummer 5. (Frederico heiratete später Anna Elisabeth Velten, die später nach Brasilien kam).
Augusto Raffler, 26 Jahre alt, katholisch, Landwirt, aus Schlesien/Glogau. Er bewohnte das Grundstück Nummer 6. (Er verließ den Ort zwischen 1853/54 und zog nach dem heutigen Vera Cruz, wo er Catarina Kist heiratete, während das Land an João Gottfried Adam überging).
Augusto Mandler, 30 Jahre alt, evangelisch, Landwirt, aus Brandenburg/Preußen. Er bewohnte das Grundstück Nr. 7. Er heiratete Carlota Tietze, die Schwester von Frederico (auch Joana Carlota oder Johanne Charlotte genannt). Beide sind auf dem evangelischen Friedhof von Linha Santa Cruz begraben (mit den jeweiligen Sterbedaten 26.05.1878 und 04.05.1901).
Gottlieb Pohl, 29 Jahre alt, evangelisch, Landwirt, aus Schlesien/Kosel-Glogau. Er erhielt Parzelle Nr. 8. Später heiratete er Ernestina Schunder, die ebenfalls später aus Schlesien kam. Begraben auf dem evangelischen Friedhof von Linha Santa Cruz (im August 1888). Auch als Gottlob geschrieben.
Augusto Arnold, 43 Jahre alt, evangelisch, Landwirt, aus Schlesien. Er erhielt das Grundstück Nr. 10 (das bald darauf aufgeteilt wurde, wobei ein Teil an Francisco José Carlos Kliemann, der im März 1851 angekommen war, und ein anderer Teil an João Weiland, der 1856 gekommen war, ging).

Denkmal zu Ehren der Einwanderer an der Kreuzung Linha Santa Cruz/Linha João Alves

Assmannskreuz-Denkmal zu Ehren der Einwanderer der Familie neben der Hauptstraße des Ortes.

